Als Vize-Meister steigt der HCD in die 2. Bundesliga auf............ Ganz Gröbenzell steht Kopf!

Nun ist es amtlich. Der HCD Gröbenzell steigt in die eingleisige 2. Bundesliga auf und gehört somit zu den 30 (!) besten Teams in Deutschland.
 
Schon vor dem Spiel bestätigte die HBF die frohe Kunde. Es folgte Party pur!
Über 350 Zuschauer feierten in der rappelvollen Wildmooshalle ausgelassen. Das zähe 27:27-Unentschieden gegen den VFL Waiblingen geriet dabei zur Nebensache.
 
What a "beautifull Day!": Alle HCD-Teams, von den Minis bis zu go2 standen für die Aufsteiger Spalier, alle 3.-Liga-Ladies kamen zu reichlich Spielzeit und spätestens nach Abpfiff war der Bär los. Ungläubig tanzten die Spielerinnen durch die Halle und konnten die eigene Saison-Leistung kaum fassen. Als einer der kleinsten Handballvereine überhaupt gelang es als "kleines gallisches Dorf" in die Phalanx der Großen vorzustoßen. 
 
Die D-Jugend wurde als Südcup-Sieger ebenso mitgefeiert, wie die LL-Aufsteiger von go2!!!
Es folgte das traditionelle Buffet von Da1/Da2 bevor es direkt in die HEXE zum Weiterfeiern ging! Mit Rockband und HCD-Chor tönte es noch lange in die Nacht: "AUFSTEIGER!!!!!!!!!"
 
 
 
FFB Tagblatt 2.5.17:
 
2. Bundesliga ist gebongt - und jetzt wird Party auf Malle gemacht
Das 27:27 beim letzten Heimspiel der Saison juckte am Ende keinen mehr. Denn schon lange vor der Partie gegen Waiblingen hatten es die Handballerinnen des HCD Gröbenzell gewusst: Als Drittliga-Vize ist ihnen der Aufstieg in die 2.?Bundesliga sicher. Eine zuvor noch für möglich gehaltene Relegation gibt es nicht.
 
Gröbenzell– Mit der Meisterkrone wurde es zwar nichts für die HCD-Handballerinnen am finalen Spieltag in der dritten Bundesliga. Aber das tat der Freude nach dem 27:27 gegen Waiblingen in der Wildmooshalle keinen Abbruch. Ausgelassen tanzten die Mädels nach der Schlusssirene und feierten den Aufstieg in die im Vorjahr noch in der Relegation verpasste 2. Bundesliga. Eine derartige Entscheidungsrunde mit den weiteren Zweiten der vier deutschen Drittligen wird es heuer nicht geben.Die obligatorische Sektdusche für die Trainer Hendrik Pleines und Harald Fischer durfte bei der Jubelorgie ebenso wenig fehlen wie die schon im Vorfeld in Auftrag gegebenen neuen Trikots mit der Aufschrift „Mia san hia – 2017/18." Das HBF steht für Handball-Bundesliga-Frauen in schwarz-rot-gelben Buchstaben.Das Fernduell zwischen Gröbenzell und dem SC Korb interessierte Pleines nur am Rande. Zur Pause informierte er sich kurz über den Spielstand des Tabellenführers, der zu diesem Zeitpunkt und auch am Ende klar führte. Nur im Falle einer Niederlage des Favoriten und eines gleichzeitigen HCD-Sieges hätten sich die Gröbis auch noch die Meisterkrone aufsetzen können. Doch Waiblingen, der künftige Kooperations-Partner von Meister SC Korb, erwies sich als der erwartet schwere Gegner.Pleines hatte jeder Spielerin die Möglichkeit gegeben, sich zum Abschluss noch einmal vor den eigenen Zuschauern zu präsentieren. Bereits am Abend zuvor wusste die Mannschaft, dass sie auch als Vizemeister direkt aufgestiegen ist. In Anbetracht dieser Ausgangslage war nachvollziehbar, dass die Gröbenzellerinnen nicht mehr so konzentriert zur Sache gehen würden. „Mit einer Niederlage wollten wir uns aber auch nicht aus der dritten Liga verabschieden", sagte Co-Trainer Harald Fischer. Am Ende waren er und die 350 Zuschauer mehr als versöhnt.Spontan entschloss sich die Mannschaft dann bei der Saisonabschlussfeier zu einer dreitägigen Sause auf Malle. Bis auf zwei „Unglückliche", die ihre Abi-Arbeit schreiben müssen, fliegt die komplette Mannschaft auf die Ferieninsel. Svenja Jänicke hat in kürzester Zeit Flug und Hotel auf Mallorca festgemacht und gebucht. „Das zeugt von einer tollen Kameradschaft im Team", so Fischer.
 
Dieter Metzler